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<title>Muttersprachenförderung</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Muttersprachenförderung</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Die <b>Muttersprachenförderung</b> beinhaltet Bildungsmaßnahmen für Kinder mit <a href="Migrationshintergrund" title="Migrationshintergrund">Migrationshintergrund</a> oder aus <a href="Minderheitensprache" title="Minderheitensprache">sprachlichen Minderheiten</a>, die neben ihrer <a href="Muttersprache" title="Muttersprache">Muttersprache</a> spätestens nach dem Schuleintritt die Landessprache erlernen müssen. Diese Fördermaßnahme besitzt Auswirkungen auf den Erwerb der <a href="Zweitsprache" title="Zweitsprache">Zweitsprache</a> und somit auch auf den Schulerfolg. Eine unter vielen Maßnahmen ist der <b>muttersprachliche Unterricht</b>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wissenschaftliche_Grundlagen">Wissenschaftliche Grundlagen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erlernen_der_Muttersprache">Erlernen der Muttersprache</h3></div>
<p>Das Erlernen der <a href="Muttersprache" title="Muttersprache">Muttersprache</a> beginnt nach der Geburt. Zunächst kommt es zum <a href="Spracherwerb" title="Spracherwerb">Spracherwerb</a> der <a href="Erstsprache" title="Erstsprache">Erstsprache</a> beim Kind. Wichtig ist dabei, dass jemand mit ihm spricht und es Menschen beim Sprechen hören kann. Andernfalls kommt es zu einer Störung des natürlichen Spracherwerbs. Bis zum Beginn der Schule sollte der Erwerb der Kerngrammatik abgeschlossen sein. Allerdings haben Kinder, wenn sie in die Schule eintreten, nur einen verhältnismäßig begrenzten <a href="Wortschatz" title="Wortschatz">Wortschatz</a>. <a href="Grammatik" title="Grammatik">Grammatik</a> und die <a href="Schriftsprache" class="mw-disambig" title="Schriftsprache">Schriftsprache</a> werden erst im schulischen Rahmen vollständig bzw. überhaupt erst erlernt. Somit ist es wichtig, den Spracherwerb der Muttersprache ab dem Schuleintritt fortzusetzen. Außerdem kommt es durch das Erlernen der Muttersprache in der Schule auch zur Entwicklung kognitiver Fähigkeiten, die es dem Menschen ermöglichen, sicher mit abstrakten Begriffen umgehen zu können, ohne die eine komplexere Anwendung der Sprache nicht möglich ist.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Die_Rolle_der_Muttersprache_beim_Erlernen_einer_Zweitsprache">Die Rolle der Muttersprache beim Erlernen einer Zweitsprache</h3></div>
<p>Wann die Zweitsprache erlernt wird, unterscheidet sich von Fall zu Fall. Traditionell wird in der Schule erst nach vier Jahren mit einer Zweitsprache begonnen. Dagegen erlernen viele Kinder mit Migrations- oder Minderheitenhintergrund die Zweitsprache bereits in einer Kindertagesstätte, der Vor- oder der Primarschule. Dabei stellte sich die Zweitsprache bei der <a href="Einschulung" title="Einschulung">Einschulung</a> oft zunächst als <a href="Fremdsprache" title="Fremdsprache">Fremdsprache</a> dar. Zudem können einige Kinder zu Hause nur einen <a href="Dialekt" title="Dialekt">Dialekt</a> sprechen – für sie ergibt sich eine zusätzliche Erschwernis. Werden nun Migrantenkinder eingeschult und nur in der für sie fremden Sprache unterrichtet, kommt es zu einem Bruch. Die Muttersprache wird nicht gefördert und somit auch nicht weiterentwickelt und die Zweitsprache muss erst erlernt werden, während andere Kinder eine <a href="Alphabetisierung_(Lesef%C3%A4higkeit)" title="Alphabetisierung (Lesefähigkeit)">Alphabetisierung</a> in ihrer Muttersprache erfahren. Dadurch kommt es nicht in ausreichender Weise zum Erwerb kognitiv-akademischer Sprachfähigkeit, was häufig in weiterer Folge zu einem Semilingualismus führt. Semilingualismus („Halbsprachigkeit“) bedeutet, dass weder in der Erst- noch in der Zweitsprache altersadäquate Kompetenzen erreicht werden können.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zwar wird die Zweitsprache in der Schule erlernt, doch später, wenn es darum geht kognitiv-akademische Sprachfähigkeiten einzusetzen, ist die ausgebliebene Förderung der Muttersprache und somit die fehlenden kognitiv-akademischen Fähigkeiten zu bemerken.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Folgerungen_und_Probleme">Folgerungen und Probleme</h3></div>
<p>Daraus folgt, dass die Förderung in der Muttersprache nach dem Schuleintritt positive Auswirkungen auf den Erwerb der Zweitsprache und somit auch auf den Schulerfolg hat. Allerdings wird oft hauptsächlich darauf Wert gelegt, dass Migrantenkinder möglichst schnell und gut Deutsch lernen, ohne dass deren Bilingualität als etwas Positives und als Chance begriffen wird, obwohl „die Fähigkeit zur sprachlichen Analyse und die Qualität und Quantität von Spracherwerbsstrategien […] bei bilingualen Kindern höher [ist] als bei monolingualen.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies stellt im Schulalltag häufig ein Problem dar.
</p><p>Das Fach <a href="Deutsch_als_Fremdsprache" title="Deutsch als Fremdsprache">Deutsch als Fremdsprache</a> entwickelte sich seit Ende der 1960er-Jahre.<sup id="cite_ref-handbuch1_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-handbuch1-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wissenschaftliche Erkenntnisse gab es zunächst aus der <a href="Fremdsprachenlehr-_und_-lernforschung" title="Fremdsprachenlehr- und -lernforschung">Fremdsprachenlehr- und -lernforschung</a> nur für Erwachsene.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">Modelle muttersprachlichen Unterrichts</h2></div>
<p>Es werden folgende mögliche Wege bzw. Ziele formuliert:<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><i>Vorbereitung auf <a href="Auswanderung" title="Auswanderung">Remigration</a></i> – Ziel ist es die Bindung der Schüler zum Herkunftsland der Eltern zu festigen. Es wird angenommen, dass die Kinder wieder ins Herkunftsland der Eltern zurückkehren werden und sie werden deshalb auf die Rückkehr und die Integration ins Schulsystem des Herkunftslandes vorbereitet.</li>
<li><i>Übergang zur Assimilation</i> – Ziel ist es, den Schülern den Übergang von ihrer Erstsprache zur Landessprache des Aufnahmelandes zu erleichtern und zu beschleunigen.</li>
<li><i>Förderung der Zweisprachigkeit</i> – Ziel ist die bikulturelle Integration im Aufnahmeland und auch die Bereicherung der im Aufnahmeland verbreiteten Sprache.</li>
<li><i>Schutz von Minderheitensprachen</i> – Ziel ist die Bewahrung der Muttersprache der Schüler und die Integration in die Sprach<a href="Minderheit" title="Minderheit">minderheit</a> im Aufnahmeland.</li></ul>
<p>Eine praktische Lösung für den Unterricht ergibt sich daraus jedoch nicht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Unterrichtsformen">Unterrichtsformen</h3></div>
<p>Muttersprachlicher Unterricht erfolgt auf verschiedene Arten.
</p>
<ul><li><i>parallel</i> zum <a href="Regelunterricht" title="Regelunterricht">Regelunterricht</a> in einem separaten Raum</li>
<li><i>integrativ</i> während des Regelunterrichts. Diese <a href="Unterrichtsform" title="Unterrichtsform">Unterrichtsform</a> wird in Form von <a href="Teamteaching" title="Teamteaching">Lehrgruppenunterricht</a> (<i>team teaching</i>) abgehalten. Das bedeutet, dass der Klassenlehrer den Unterricht mit dem Muttersprachenlehrer gemeinsam gestaltet.</li>
<li>in <i>Kursform</i> als zusätzlichen Unterricht am Nachmittag abzuhalten.</li></ul>
<p>Von Lehrern in Wien wird die Unterrichtsform des „Team-Teaching“ favorisiert. In einigen Schulen findet Muttersprachenunterricht meist in Kursform am Nachmittag statt, was jedoch den Kontakt und die Kooperation mit dem <a href="Klassenlehrer" title="Klassenlehrer">Klassenlehrer</a> erschwert.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Einsprachiger_Unterricht_in_der_Muttersprache_der_Migrantenkinder">Einsprachiger Unterricht in der Muttersprache der Migrantenkinder</h4></div>
<p>Dieses Modell wird kritisiert, denn es führt zu einer <a href="Segregation_(Soziologie)" title="Segregation (Soziologie)">Segregation</a> und wird somit nicht als Möglichkeit im Sinne der <a href="Integration_von_Zugewanderten" title="Integration von Zugewanderten">Integration</a> angesehen. Diese Variante bietet sich aus diesem Grund lediglich bei einer bevorstehenden Heimkehr ins Herkunftsland an.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Einsprachiger_Unterricht_in_der_Zweitsprache">Einsprachiger Unterricht in der Zweitsprache</h4></div>
<p>In dieser Unterrichtsform finden die Muttersprachen der Schüler mit Migrationshintergrund kaum Berücksichtigung. Da viele Migrantenkinder oft noch keine oder erst geringe Kenntnisse in der Landessprache haben, kommt es durch ausschließlichen Unterricht in der Zweitsprache in einigen Fächern oft zur <a href="%C3%9Cberforderung" title="Überforderung">Überforderung</a> der Schüler. Diese Variante wird oft als „Assimilationsprogramm“ bezeichnet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Anfänglicher_Unterricht_in_der_Muttersprache"><span id="Anf.C3.A4nglicher_Unterricht_in_der_Muttersprache"></span>Anfänglicher Unterricht in der Muttersprache</h4></div>
<p>Diese Möglichkeit, auch als „Übergangsmodell“ bezeichnet, geht auf Migrantenkinder in ihrer speziellen sprachlichen Situation ein. Die Muttersprache wird eher als Mittel zum Zweck verwendet, da es in erster Linie darum geht die Zweitsprache so gut wie möglich zu erlernen und die kognitive Entwicklung zu fördern, um bald dem Regelunterricht in allen Fächern ohne sprachliche Probleme folgen zu können. Es handelt sich hierbei also um ein kompensatorisches Programm, da hier das Ziel ist, Nachteile aufgrund einer anderen Muttersprache als Deutsch zu kompensieren.
</p><p>Allerdings sehen einige Autoren die Chancengleichheit auf diese Weise als nicht realisiert an.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ausgewogener_zweisprachiger_Unterricht">Ausgewogener zweisprachiger Unterricht</h4></div>
<p>In dieser Variante werden beide Sprachen für den Unterricht in allen Fächern verwendet. In den ersten <a href="Schuljahr" title="Schuljahr">Schuljahren</a> wird fast ausschließlich die Muttersprache der Schüler als Unterrichtssprache verwendet und der Übergang zur Zweitsprache als Unterrichtssprache wird lange hinausgeschoben. Somit findet die Alphabetisierung auch in der Muttersprache statt. Ziel ist es, eine ausgewogene Zweisprachigkeit bei den Schülern zu erreichen. Voraussetzung für diese Variante ist, dass die Klassen sprachlich homogen sind, also alle Schüler die gleiche Muttersprache haben. Dies wiederum führt zu einer Segregation der Schüler von Kindern und Jugendlichen mit einer anderen Muttersprache.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Muttersprachenförderung_in_Österreich"><span id="Muttersprachenf.C3.B6rderung_in_.C3.96sterreich"></span>Muttersprachenförderung in Österreich</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Situation">Situation</h3></div>
<p>Die heutige Regelung von Muttersprachenförderung und „Deutsch als Zweitsprache“-Unterricht basiert auf der <a href="#Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">Novellisierung der Lehrpläne</a> aus dem Jahr 1992. Sie legte auch <a href="Interkulturelles_Lernen" title="Interkulturelles Lernen">Interkulturelles Lernen</a> als Unterrichtsprinzip fest.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="„Deutsch_als_Zweitsprache“_(DaZ)"><span id=".E2.80.9EDeutsch_als_Zweitsprache.E2.80.9C_.28DaZ.29"></span>„Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ)</h4></div>
<p>Dieses <a href="Unterrichtsfach" title="Unterrichtsfach">Unterrichtsfach</a> dient der Förderung der Deutschkenntnisse von Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache, die bis zu sechs Jahre lang eine österreichische Schule besucht haben. <a href="#Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">Ziel</a> ist das möglichst schnelle Erlernen der deutschen Sprache, um rasch dem Regelunterricht folgen zu können. Unterstützt wird der Unterricht durch außerschulische Angebote wie Nachhilfeunterricht, Sommerkurse und vorschulische Vorlaufgruppen. Der Unterricht ist nicht nach Schulstufen, sondern nach Sprachkompetenz gegliedert und kann <a href="#Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">parallel</a>, <a href="#Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">integrativ</a> oder in <a href="#Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">Kursform</a> erfolgen.
</p>
<ul><li>In <i>Pflichtschulen</i> (Volksschulen, Sonderschulen, Haupt- und Mittelschulen und Polytechnische Schulen) sind insgesamt bis zu zwölf Wochenstunden an Unterricht vorgesehen.</li>
<li>In <i>AHS</i> findet Unterricht in „Deutsch als Zweitsprache“ nur als Freigegenstand oder unverbindliche Übung statt. Außerdem können dafür keine zusätzlichen Lehrer eingestellt werden, sondern es müssen vorhandene Lehrer eingesetzt werden, was die Möglichkeiten für den DaZ-Unterricht einschränkt.</li></ul>
<p>Eine Kooperation zwischen den Lehrern des DaZ-Unterrichts und den Lehrern für den Muttersprachenunterricht ist zwar möglich, jedoch nicht im Lehrplan festgeschrieben. Es hängt vom Engagement der beteiligten Lehrer ab, ihren Schülern die bestmögliche Förderung zuteilwerden zu lassen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Muttersprachlicher_Unterricht">Muttersprachlicher Unterricht</h4></div>
<p>Muttersprachlicher Unterricht, also Unterricht zur Sprachförderung in der Muttersprache, steht allen Schülern mit nichtdeutscher Muttersprache oder zweisprachigen Schülern ungeachtet ihrer <a href="Staatsb%C3%BCrgerschaft" title="Staatsbürgerschaft">Staatsbürgerschaft</a> offen. Hier ist die Anzahl der Schulbesuchsjahre nicht relevant.
Laut Gesetz sind die Entfaltung, Entwicklung und Festigung der Bilingualität, die Persönlichkeits- und Identitätsbildung die vorrangigen <a href="#Modelle_muttersprachlichen_Unterrichts">Ziele</a> der Muttersprachenförderung.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Organisation">Organisation</h5></div>
<ul><li>In den <a href="Volksschule" title="Volksschule">Volksschulen</a> wird muttersprachlicher Unterricht als <a href="#Kritik">unverbindliche Übung</a> (also ohne Benotung) im Ausmaß von zwei bis sechs Wochenstunden angeboten.</li>
<li>In <a href="Hauptschule" title="Hauptschule">Hauptschulen</a> ist das Stundenausmaß gleich wie in den Volksschulen, jedoch handelt es sich hierbei um einen <a href="#Kritik">Freigegenstand</a>, der auch benotet wird.</li>
<li>In <i>polytechnischen Schulen</i> wird Muttersprachenunterricht ebenfalls als <a href="#Kritik">Freigegenstand</a> oder auch als <a href="#Kritik">unverbindliche Übung</a> angeboten.</li>
<li>In <i>AHS-Unterstufen</i> wird muttersprachlicher Unterricht ebenfalls als <a href="#Kritik">Freigegenstand</a> oder <a href="#Kritik">unverbindliche Übung</a> im Ausmaß von acht bis zwölf Stunden im Lauf von vier Jahren angeboten. (Das bedeutet etwa zwei bis fünf Wochenstunden pro Jahr.)</li>
<li>In <i>AHS-Oberstufen</i> und <i>BMS</i> bzw. <i>BHS</i> (Berufsbildende Mittlere bzw. Höhere Schulen) gibt es keinen <a href="Lehrplan" title="Lehrplan">Lehrplan</a> für muttersprachlichen Unterricht. Es kann lediglich schulautonom die Möglichkeit eines solchen Unterrichts angeboten werden.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Unterrichtsmaterialien">Unterrichtsmaterialien</h5></div>
<p>Im Rahmen der Limitverordnung stehen, zusätzlich zu den anderen Schulbüchern, für den Unterricht „Deutsch als Zweitsprache“ und den Muttersprachenunterricht pro Schuljahr, Schüler und Fach je 14,67 € für Lehrbücher zur Verfügung. Zweisprachige Wörterbücher können pro Schüler einmal bezogen werden und werden von einem extra Budget bezahlt. Vom Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur kann eine Liste empfohlener Unterrichtsmaterialien bezogen werden.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Muttersprachenlehrer_und_Probleme">Muttersprachenlehrer und Probleme</h5></div>
<p>Lehrer für muttersprachlichen Unterricht müssen im Herkunftsland oder in Österreich ein <a href="Lehramtsstudium" title="Lehramtsstudium">Lehramtsstudium</a> abgeschlossen haben. Sie werden von den österreichischen Schulbehörden angestellt und bezahlt. Die Bezahlung richtet sich danach, ob die Ausbildung in Österreich anerkannt wird, was häufig nicht der Fall ist, oder die Lehrer nur „zum Unterricht zugelassen“ werden. Diese Situation wird von den Lehrern oft als diskriminierend erlebt, da sie meist schon viel Praxiserfahrung haben, wenn sie anfangen in Österreich als Muttersprachenlehrer zu arbeiten. Außerdem bekommen sie meist nur Verträge für ein Jahr, da das Zustandekommen des Unterrichts im nächsten Jahr <a href="#Kritik">nicht garantiert</a> werden kann, wodurch keine langfristige Zukunftsplanung möglich ist. Muttersprachenlehrer sind auch oft nicht in den Lehrkörper integriert, da ihr Unterricht vielerorts in Kursform am Nachmittag stattfindet und sie in manchen Bundesländern Schüler von bis zu sechs Schulen betreuen müssen. Aus diesen Gründen fühlen sich viele Muttersprachenlehrer gegenüber ihren österreichischen Kollegen diskriminiert und wünschen sich eine Verbesserung der Situation.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="Kritik">Kritik</h5></div>
<p>Von Seiten der Bildungspolitiker wird zwar gefordert, dass die „Alphabetisierung“ von Schülern nichtdeutscher Muttersprache zuerst in deren Muttersprache erfolgen soll, doch ist dies beispielsweise in zwei Wochenstunden kaum möglich. Somit ist hier eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Zielen und den tatsächlichen Möglichkeiten zu erkennen.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Muttersprachlicher Unterricht in Österreich wird nur als „Freigegenstand“ oder „unverbindliche Übung“ geführt. Der Nachteil dieser Klassifizierung des Unterrichts ist, dass eine hohe Anzahl von 12–15 Schülern benötigt wird, damit ein Kurs zustande kommen kann. Des Weiteren kann auf diese Weise kein über mehrere Jahre kontinuierlich andauernder Muttersprachenunterricht gewährleistet werden. Zwar ist es für Schüler möglich, beim Nichtzustandekommen eines muttersprachlichen Unterrichts in der eigenen Schule, den Kurs einer anderen Schule zu besuchen, doch ist dies in der Praxis oft problematisch oder, z. B. aufgrund einer zu großen räumlichen Entfernung, unmöglich.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt ist es bedenklich, dass österreichweit nur 29 % aller Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch in der Volksschule einen muttersprachlichen Unterricht besuchen, wobei es sich hierbei noch um diejenige Schulform handelt, in der Muttersprachenförderung am meisten praktiziert wird. Im Bundesländervergleich schneidet Wien mit fast 35 % am besten ab, wogegen Burgenland mit 1,9 % am letzten Platz liegt. Diese Zahlen zeigen, dass im Bereich Muttersprachenförderung viele Ziele noch nicht umgesetzt wurden, um Schülern mit Migrationshintergrund bessere Bildungschancen und damit auch in weiterer Folge Chancen am <a href="Arbeitsmarkt" title="Arbeitsmarkt">Arbeitsmarkt</a> zu bieten.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading5"><h5 id="In_welchen_Sprachen_findet_Muttersprachenunterricht_statt?"><span id="In_welchen_Sprachen_findet_Muttersprachenunterricht_statt.3F"></span>In welchen Sprachen findet Muttersprachenunterricht statt?</h5></div>
<p>Laut Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur erhielten im Schuljahr 2005/06 die meisten Schüler (österreichweit fast 11.900) nichtdeutscher Muttersprache Türkischunterricht. Dieser Unterricht fand, außer in <a href="K%C3%A4rnten" title="Kärnten">Kärnten</a>, in allen neun Bundesländern statt, wobei mehr als die Hälfte der Türkisch sprechenden Schüler in Wien unterrichtet wurden.
</p><p>Die zweitgrößte Gruppe von Schülern muttersprachlichen Unterrichts (österreichweit fast 11 200 Schüler) nahm an BKS-Unterricht teil. Hierbei handelt es sich um den gemeinsamen Unterricht der Sprachen Bosnisch, Kroatisch und Serbisch. BKS ist auch der einzige Unterricht, der in allen Bundesländern stattfand. Albanisch-Unterricht erhielten 2005/06 österreichweit etwas mehr als 1.300 Schüler, womit es sich hier um die drittgrößte Gruppe handelt. Des Weiteren wurde (in absteigender Reihenfolge) Polnisch, Arabisch, Persisch, Russisch, Rumänisch, Chinesisch, Ungarisch, Romanes, Tschetschenisch, Bulgarisch, Spanisch, Slowakisch und Italienisch unterrichtet. Allerdings fand der Unterricht in vielen dieser Sprachen nur in einem bis maximal vier Bundesländern statt.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Muttersprachenförderung_in_Deutschland"><span id="Muttersprachenf.C3.B6rderung_in_Deutschland"></span>Muttersprachenförderung in Deutschland</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunftssprachlicher_Unterricht_in_Nordrhein-Westfalen">Herkunftssprachlicher Unterricht in Nordrhein-Westfalen</h3></div>
<p>Die allgemeinbildenden Schulen des Landes <a href="Nordrhein-Westfalen" title="Nordrhein-Westfalen">Nordrhein-Westfalen</a> bieten für Kinder mit Zuwanderungsgeschichte Unterricht in den am meisten gesprochenen Herkunftssprachen an.<sup id="cite_ref-nrw1_20-0" class="reference"><a href="#cite_note-nrw1-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dazu zählen: Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Mazedonisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch und Türkisch.<sup id="cite_ref-nrw2_21-0" class="reference"><a href="#cite_note-nrw2-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Unterricht umfasst bis zu 5 Wochenstunden. Voraussetzung ist eine Gruppenstärke von mindestens 15 Kindern in der Primarstufe und 18 Kindern in der Sekundarstufe I. Meistens findet der Unterricht am Nachmittag statt und die Lerngruppen umfassen Kinder mehrerer Schulen, um eine ausreichende Gruppenstärke zu erhalten. In der gymnasialen Oberstufe kann der Unterricht bis zum Abitur fortgeführt werden.<sup id="cite_ref-nrw2_21-1" class="reference"><a href="#cite_note-nrw2-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Muttersprachlicher_Deutschunterricht_im_nicht-deutschsprachigen_Raum" title="Muttersprachlicher Deutschunterricht im nicht-deutschsprachigen Raum">Muttersprachlicher Deutschunterricht im nicht-deutschsprachigen Raum</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Rudolf de Cillia: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://pubshop.bmukk.gv.at/download.aspx?id=272">Spracherwerb in der Migration</a></i>. In: Bundesministerium für Bildung und Frauen, Referat für Migration und Schule (Hrsg.): <i>Informationsblätter des Referats für Migration und Schule</i>. Nr. 3/2014-15, Wien 2014.</li>
<li>Barbara Leichtfried: <i>Muttersprachenförderung als Schlüssel zur sozialen Mobilität. Wie weit finden die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich des Bilingualismus von Migrantenkindern Eingang in die österreichische Schulpolitik?</i> Diplomarbeit aus der Studienrichtung Deutsche Philologie, Universität Wien, 2003.</li>
<li>Nathalie Pallavicini: <i>Bestandsaufnahme der aktuellen Situation von Volksschulkindern mit nichtdeutscher Muttersprache im Bundesland Vorarlberg</i>. Diplomarbeit aus der Studienrichtung Sprachwissenschaft, Universität Wien, 2004.</li>
<li>Dilek Cinar (Hrsg.): <i>Gleichwertige Sprachen? Muttersprachlicher Unterricht für die Kinder von Einwanderern. Forschungsbericht des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten</i>. Studienverlag, Innsbruck 1998.</li>
<li><a href="Wassilios_E._Fthenakis" title="Wassilios E. Fthenakis">Wassilios E. Fthenakis</a> u. a.: <i>Bilingual- bikulturelle Entwicklung des Kindes. Ein Handbuch für Psychologen, Pädagogen und Linguisten</i>. Hueber Verlag, München 1985.</li>
<li>Bundesministerium für Bildung und Frauen, Referat für Migration und Schule (Hrsg.): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://pubshop.bmukk.gv.at/download.aspx?id=285">SchülerInnen mit anderen Erstsprachen als Deutsch. Statistische Übersicht Schuljahre 2006/07 bis 2012/13</a></i>. In: <i>Informationsblätter des Referats für Migration und Schule</i>. Nr. 2/2013-14, Wien 2014.</li>
<li>Bundesministerium für Bildung und Frauen, Referat für Migration und Schule (Hrsg.): <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://pubshop.bmukk.gv.at/download.aspx?id=284">Auszug aus der Schulbuchliste für das Schuljahr 2014/15: Deutsch als Zweitsprache, muttersprachlicher Unterricht, zweisprachige Wörterbücher für den muttersprachlichen Unterricht</a></i>. In: <i>Informationsblätter des Referats für Migration und Schule</i>. Nr. 4/2013-14, Wien 2014.</li>
<li>Ines Garnitschnig: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://pubshop.bmukk.gv.at/download.aspx?id=271">Der muttersprachliche Unterricht in Österreich: Statistische Auswertung für das Schuljahr 2012/13</a></i>. In: Bundesministerium für Bildung und Frauen, Referat für Migration und Schule (Hrsg.): <i>Informationsblätter des Referats für Migration und Schule</i>. Nr. 5/2013-14, Wien 2014.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe de Cillia 2014.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 29.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe de Cillia 2014, S. 7.</span>
</li>
<li id="cite_note-handbuch1-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-handbuch1_4-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Lutz Götze, Gerhard Helbig, Gert Henrici, Hans-Jürgen Krumm: <i>Entwicklungslinien des Faches. Die Strukturdebatte als Teil der Fachgeschichte.</i> 2010, S. 20.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe
Rainer Bauböck: <i>Gesellschaftspolitische Zielsetzungen des Muttersprachenunterrichts</i>. In: Cinar 1998, S. 289–320.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 52.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 64.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Fthenakis u. a. 1985.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 86f.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 59 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 61.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 62f.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Informationsblatt Nr. 4 des Referats für Migration und Schule.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 66f.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 62.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Siehe Leichtfried 2003, S. 63.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Theodora Manolakos: <i>Der muttersprachliche Unterricht in Österreich. Statistische Auswertung 2005/06</i>. In: <i>Informationsblätter des Referats für interkulturelles Lernen</i>. Nr. 5/2006, Wien 2006, S. 25. (Die Daten beziehen sich auf das Schuljahr 2005/06.)</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Abkürzungen: VS = Volksschule / HS = Hauptschule / SO = Sonderschule / PTS = Polytechnische Schule / AHS = Allgemeinbildende Höhere Schulen = Gymnasium.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Theodora Manolakos: <i>Der muttersprachliche Unterricht in Österreich. Statistische Auswertung 2005/06</i>. In: <i>Informationsblätter des Referats für interkulturelles Lernen</i>. Nr. 5/2006, Wien 2006, S. 12. (Die Daten beziehen sich auf das Schuljahr 2005/06.)</span>
</li>
<li id="cite_note-nrw1-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-nrw1_20-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Herkunftssprachlicher-Unterricht/">http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Herkunftssprachlicher-Unterricht/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-nrw2-21"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-nrw2_21-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-nrw2_21-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Herkunftssprachlicher-Unterricht/Fragen-und-Antworten/index.html">http://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Herkunftssprachlicher-Unterricht/Fragen-und-Antworten/index.html</a></span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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